Grundschulen

Eine Stimme für Kölns Grundschulkinder

Rund 140 Grundschulen, zehntausende Kinder, neun Stadtbezirke – von Chorweiler bis Lindenthal: Die Kölner Grundschullandschaft ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Die Stadtschulpflegschaft Köln bündelt die Interessen all dieser Schulen und gibt den Eltern eine gemeinsame, hörbare Stimme gegenüber Stadt, Politik und Verwaltung.

Wir vernetzen die Schulpflegschaftsvorsitzenden der einzelnen Schulen, tragen ihre Anliegen zusammen und vertreten sie dort, wo Entscheidungen fallen. Unser Maßstab ist dabei immer das Wohl der Kinder – und der Grundsatz, dass gute Bildung in Köln nicht vom Stadtteil abhängen darf.

Sicher zur Schule – jeden Morgen, an jeder Schule

Der Schulweg ist für viele Kölner Familien zur täglichen Sorge geworden: zugeparkte Eingänge, gefährliche Querungen, fehlende Schulstraßen.

Als Stadtschulpflegschaft bündeln wir die Rückmeldungen aus über 140 Grundschulen und tragen sie gemeinsam an die Stadt heran – im direkten Austausch mit dem Amt für Schulentwicklung und den zuständigen Fachdezernaten. Aus Einzelfällen machen wir ein Gesamtbild, das die Verwaltung nicht mehr Schule für Schule abwehren kann.

Worum es konkret geht:

Der Rechtsanspruch auf OGS kommt – wir sorgen dafür, dass er ankommt

Ab dem Schuljahr 2026/27 greift schrittweise der bundesweite Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter. Für Kölner Familien ist das eine gute Nachricht – aber nur, wenn vor Ort auch tatsächlich genügend OGS-Plätze, Räume und Personal bereitstehen.

Wir begleiten den Ausbau kritisch, machen Engpässe und Ablehnungen sichtbar und halten die Stadt an ihren rechtlichen Verpflichtungen fest. Familien sollen sich auf einen verlässlichen Platz verlassen können, nicht auf eine Warteliste.

Unsere Schwerpunkte:

Ein Schulplatz in der Nähe – kurze Beine, kurze Wege

Rein rechnerisch gibt es in Köln genug Grundschulplätze – für das Schuljahr 2026/27 weist die Stadt rund 11.300 Plätze in den Eingangsklassen aus. Doch hinter dieser Gesamtzahl verbergen sich angespannte Stadtteile, ausgereizte Raumkapazitäten und Kinder, die weite Wege auf sich nehmen müssen.

Wir schauen genau hin: auf die Zahlen hinter den Zahlen, auf einzelne Schulen mit Überhängen und auf die Frage, ob der Grundsatz „kurze Beine – kurze Wege“ auch wirklich für jedes Kind gilt.

Wofür wir uns einsetzen: